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09. Oktober 2026
FRITZ!OS 8.50: Mehr Sicherheit, Smart-Home-Features und Failsafe für die FRITZ!Box
Mit FRITZ!OS 8.50 rollt AVM ein größeres Firmware-Update für die FRITZ!Box aus. Im Fokus stehen vor allem mehr Sicherheit im Heimnetz, bessere Stabilität sowie neue Funktionen rund um Smart Home und Komfort. Den Start macht die FRITZ!Box 7690; weitere aktuelle FRITZ!Box- und FRITZ!Repeater-Modelle sollen in den kommenden Wochen folgen.
Wer Auto-Updates aktiviert hat, bekommt die neue Version in der Regel automatisch. Alternativ lässt sich das Update wie gewohnt über die Benutzeroberfläche unter „fritz.box“ manuell anstoßen. Wichtig: Nicht jede neue Funktion ist sofort auf allen Geräten verfügbar – einige Features werden schrittweise und zunächst nur für ausgewählte Modelle freigeschaltet.
DNS-Filter: Werbung und Phishing schon am Router blocken
Eine der spannendsten Neuerungen ist ein DNS-Filter, der direkt auf Router-Ebene den Zugriff auf unerwünschte Domains unterbindet. Damit lassen sich – je nach verwendeter Sperrliste – unter anderem Werbe- und Tracking-Domains, Schadsoftware-Quellen, Phishing-Seiten oder Botnet-Adressen aussperren.
Praktisch ist dabei, dass die FRITZ!Box Sperrlisten in gängigen Standardformaten einlesen kann. So können auch öffentlich verfügbare Filterlisten genutzt werden. Greift ein Gerät im Heimnetz auf eine gesperrte Adresse zu, blockiert die FRITZ!Box die Anfrage automatisch.
Smart Check in der MyFRITZ!App: Status, Hinweise und Empfehlungen
Neu in der MyFRITZ!App ist der „Smart Check“. Er zeigt den Zustand der FRITZ!Box direkt auf dem Startbildschirm und liefert je nach Situation Empfehlungen, Hinweise und Warnungen – etwa zu Internet, Telefonie, Heimnetz, WLAN, LAN, USB, Smart Home und Sicherheit.
So kann die App beispielsweise auf eine fehlende Mesh-Verbindung zum Repeater hinweisen oder erklären, wie sich unerwünschte Anrufe zu Sonderrufnummern sperren lassen. Per Tipp gelangt man von der Statusanzeige in eine detailliertere Auswertung.
Automatische Priorisierung für Videocalls und Gaming
Für stabilere Videokonferenzen im Homeoffice und flüssigeres Online-Gaming führt FRITZ!OS 8.50 eine automatische Priorisierung echtzeitkritischer Anwendungen ein. Während bislang vor allem Geräte priorisiert werden konnten, erkennt die FRITZ!Box solche Anwendungen nun selbstständig und behandelt sie bevorzugt, um Verbindungsqualität und Latenz zu verbessern.
In der Oberfläche wird angezeigt, wenn eine Priorisierung aktiv ist. Außerdem lässt sich die Priorisierung im Nachhinein bis zu 24 Stunden rückblickend nachvollziehen.
FRITZ! Failsafe: Bei Störung automatisch ins Mobilfunknetz wechseln
Auch der Ausfallschutz wird erweitert: FRITZ! Failsafe läuft nun direkt auf FRITZ!Box-Modellen mit 4G/5G. Neu ist dabei eine Option, mit der diese Mobilfunk-Router erstmals einen Internetzugang über einen LAN-Anschluss nutzen können – etwa hinter einem Glasfasermodem (ONT).
Fällt die Festnetzverbindung aus, übernimmt das Mobilfunknetz vorübergehend und hält das Heimnetz online. Gerade für Homeoffice-Setups kann das ein hilfreicher Baustein für mehr Ausfallsicherheit sein.
FRITZ!Fon: „Einfacher Modus“ und SOS-Funktion
Beim FRITZ!Fon setzt das Update stärker auf Barrierefreiheit und einfache Bedienung. Ein neuer „Einfacher Modus“ reduziert Menüs auf das Wesentliche. Zusätzlich lassen sich die Auswahltasten als Schnellwahltasten konfigurieren und mit Rufnummern oder Funktionen belegen.
Dazu kommt eine SOS-Funktion: Im Notfall kann das FRITZ!Fon bis zu vier hinterlegte Notfallkontakte automatisch nacheinander anrufen. Die Intervalle zwischen den Anrufen lassen sich flexibel einstellen.
Smart Home: Schutzfunktionen und neue Routinen
Auch im Smart-Home-Bereich gibt es Neuerungen. Die Steckdosen FRITZ!Smart Energy 200 und 210 sowie die angekündigte Indoor-Steckdose FRITZ!Smart Energy 201 können sich künftig aus Sicherheitsgründen abschalten, wenn eine definierte Leistung über einen festgelegten Zeitraum überschritten wird.
Zusätzlich werden vordefinierte Automatisierungen einfacher zugänglich, etwa „Haus verlassen“, „Nach Hause kommen“ oder „Urlaub“. Ausgelöst werden diese Routinen über Zonen (Geofences) in der FRITZ!App Smart Home. Außerdem können Routinen mehrere Auslöser kombinieren – zum Beispiel erst dann starten, wenn alle Bewohner das Haus verlassen haben.
Matter-Bridge: FRITZ!Box 5690 Pro als Bindeglied zu Apple, Google und Alexa
Ein weiteres Detail betrifft die FRITZ!Box 5690 Pro: Sie kann als Matter-Bridge arbeiten. Dadurch lassen sich dort angemeldete FRITZ!-Smart-Home-Geräte sowie kompatible Geräte anderer Hersteller in ein Matter-Netzwerk integrieren – etwa in Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa, inklusive Sprachsteuerung.
Wer alle Änderungen im Überblick sehen möchte, findet eine vollständige Neuerungsübersicht bei AVM auf fritz.com/fritzos.
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