Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Absicherung sogenannter agentischer Workflows, die künftig noch stärker in Windows integriert werden. Der neue Agent Workspace, der derzeit in einer privaten Vorschau zugänglich ist, bietet eine isolierte und protokollierte Umgebung. Diese Ermöglichung stellt sicher, dass KI-Agenten Aufgaben unabhängig vom Benutzerkontext durchführen können. Die Agent Connectors, die ebenfalls in der Vorschau sind, sorgen dafür, dass alle Zugriffe über eine integrierte Consent-, Governance- und Audit-Schicht laufen. Passende Steuerungsrichtlinien für Intune, Entra und Group Policy sind bereits als öffentliche Vorschau verfügbar. Zudem erweitert Windows 365 for Agents diese Sicherheitskonzepte optional in die Cloud.
Verbesserte Sicherheitsgrundlagen
Microsoft arbeitet weiterhin intensiv an den Sicherheitsgrundlagen von Windows. Mit neuen PQC-APIs beginnt die Vorbereitung auf das Post-Quanten-Zeitalter, was ab sofort getestet werden kann. Außerdem wird es ab Frühjahr 2026 eine schnellere und sicherere Hardware-beschleunigte Version von BitLocker für neue Geräte geben. Die im Oktober eingeführte Modernisierung von Windows Hello geht ebenfalls weiter, indem die Unterstützung für Passkey-Manager wie 1Password, Bitwarden und Microsoft Password Manager seit dem Sicherheitsupdate im November 2025 aktiv ist.
Integrierte Sicherheitsfunktionen
Für Sicherheitsteams ist die Integration von Sysmon in Windows besonders relevant, da hierdurch eine umfassende Ereignis- und Angriffstelemetrie ohne zusätzliche Installationen möglich wird. Netzwerkschutzfunktionen wie Zero Trust DNS und Wi-Fi 7 Enterprise mit verpflichtendem WPA3-Enterprise tragen dazu bei, Zero-Trust-Anforderungen zu erfüllen. Die Windows Resiliency Initiative wird ebenfalls weiterentwickelt, um Systemausfälle zu minimieren und Wiederherstellungen zu beschleunigen.
Moderne Recovery-Mechanismen
Im Bereich Recovery hat Microsoft viele traditionelle Prozesse modernisiert. Seit August ist Quick Machine Recovery (QMR) verfügbar und wird bald um zwei neue Funktionen erweitert: WinRE Networking, das Ethernet schon unterstützt und bald auch Enterprise-WLAN (WPA2/3), sowie eine in der Vorschau befindliche Autopatch-basierte QMR-Verwaltung. Darüber hinaus wird im Windows Insider Build noch in diesem Monat Point-in-Time Restore freigeschaltet, das vollständige Systemzustandswiederherstellungen auf einen früheren Stand ermöglicht. Mit der kommenden Verfügbarkeit von Cloud Rebuild lassen sich Systeme ohne Besuch eines Service-Desks per Intune neu aufsetzen, inklusive der automatisierten Wiederregistrierung über Autopilot und der Nutzerdatenwiederherstellung mittels OneDrive und Windows Backup for Organizations.
Am 20. November 2025 feiert Microsoft den 40. Geburtstag von Windows. Einst als grafische Benutzeroberfläche für MS-DOS gestartet, hat sich Windows zu einem prägenden Betriebssystem im PC-Zeitalter und zur Grundlage moderner Unternehmens-IT entwickelt.
Google und Private AI Compute
Parallel hierzu führt Google eine neue Technologie namens “Private AI Compute” ein, die die Rechenleistung der Gemini-Modelle in der Cloud mit strengen Datenschutzmaßnahmen kombiniert. Dabei werden Nutzerdaten in einer abgeschotteten, hardwaregeschützten Umgebung verarbeitet. Zudem hat Google in München seinen ersten Sovereign Cloud Hub eröffnet.
Unbefugte Nutzung von KI-Tools in Behörden
Eine aktuelle Studie im Auftrag von Microsoft zeigt, dass in deutschen Behörden und Verwaltungen häufig unautorisierte KI-Tools zum Einsatz kommen, obwohl das Sicherheitsbewusstsein wächst und die Sorge vor Cyberangriffen zunimmt. Besonders im öffentlichen Sektor existiert eine klare Diskrepanz zwischen dem Sicherheitsbewusstsein und dem tatsächlichen Schutzverhalten. Microsoft hat daraufhin neue Datenschutz-Hilfen bereitgestellt, um diesem Umstand zu begegnen.
Montagmorgen, erstes Problem noch vor dem Kaffee: Kein Systemzugang, Backup fehlgeschlagen, Netzwerk instabil. Was wie ein technisches Versagen wirkt, hat meist eine ganz andere Ursache – und eine überraschend klare Lösung.
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Montagmorgen, das System hängt, das Meeting beginnt in zwanzig Minuten – kennen Sie das? Was wie ein technisches Problem aussieht, ist oft ein strategisches. Wer IT als Partner statt als Kostenstelle begreift, gewinnt etwas Unerwartetes zurück: Freiheit.
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Die Bundesregierung will den Ausbau von Rechenzentren in Deutschland deutlich beschleunigen und hat dafür eine umfassende Rechenzentrumsstrategie beschlossen. Hintergrund ist der stark steigende Bedarf an Rechenleistung – vor allem durch Künstliche Intelligenz, Cloud-Services und High-Performance-Computing (HPC). Im Mittelpunkt stehen schnellere Genehmigungsprozesse, eine verlässlichere Energieversorgung und mehr technologische Souveränität. Das dürfte sich direkt auf Planung, Betrieb […]
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