Microsoft hat im Oktober neue Update-Vorschauen für Windows 11 und Windows 10 veröffentlicht. Diese Vorschauen bringen sowohl funktionale Verbesserungen als auch Sicherheitsaktualisierungen mit sich. Besonders interessant sind die Neuerungen in Bezug auf die anpassbare Copilot-Taste und eine effizientere Akkunutzung. Auch für Windows 11 24H2 gibt es nun eine Vorschauversion, die zusätzliche Optimierungen bietet.
Anpassbare Copilot-Taste und Energieverbrauch
Mit dem Update KB5044380 wird Windows 11 auf die Builds 22621.4391 und 22631.4391 angehoben. Eine der bemerkenswertesten neuen Funktionen ist die Möglichkeit, in den Einstellungen unter “Personalisierung” und “Texteingabe” festzulegen, welche Anwendung durch die Copilot-Taste gestartet werden soll. Diese Taste, die auf neuerer Hardware vorhanden ist, öffnet standardmäßig die Copilot-App. Wenn Sie mit einem Entra-ID-Konto angemeldet sind, startet die M365-App. Allerdings kann auch jede andere App verwendet werden, vorausgesetzt, sie liegt als signiertes MSIX-Paket vor. Ohne eine physische Copilot-Taste hat diese Einstellung jedoch keine Wirkung. Zudem behebt das Update Probleme mit dem Stromverbrauch im “modernen Standbymodus”. Es sorgt dafür, dass Laptops nicht mehr unnötig Energie verbrauchen. Auch ein Problem bei der Outlook-Besprechungserinnerung wurde adressiert, das die Teilnahme an Teams-Sitzungen erschwerte.
Erweiterungen in Windows 11 24H2
Für Windows 11 24H2 gibt es mit dem Update KB5044384 mehrere wichtige Verbesserungen. Die Build-Nummer wird auf 26100.2161 gesetzt. Probleme mit fehlgeschlagenen Login-Vorgängen im Web, die durch nicht reagierende Bildschirme verursacht wurden, sind behoben. Auch WLAN-Passwörter werden bald in der gewohnten Windows-11-Optik angezeigt, und ein neues Feature erlaubt es, virtuelle Festplatten (VHD/VHDx) in den Einstellungen auszuwerfen. Darüber hinaus wird eine neue Vorschauversion des Windows Sandbox Clients angeboten. Spieler dürfen sich auf ein neues Gamepad-Tastaturlayout für die Bildschirmtastatur freuen, das die Steuerung per Xbox-Controller ermöglicht.
Sicherheits-Updates und Aktualisierungen
Die Update-Vorschau enthält auch eine aktualisierte Liste gefährdeter Treiber, um das System vor potenziellen Bedrohungen zu schützen. Solche Treiber können Ziel von “Bring Your Own Vulnerable Driver”-Attacken sein. Auch wenn diese Updates nicht ausdrücklich als Sicherheitsupdates deklariert sind, tragen sie doch zur Sicherheit des Systems bei.
Neues für Windows 10
Auch Windows 10 Nutzer profitieren von den neuen Updates. Mit dem Update KB5045594 wird die Systemversion auf 19045.5073 aktualisiert. Es behebt unter anderem ein Problem beim Betrieb von Multifunktionsdruckern und sorgt dafür, dass der Scannertreiber bei USB-Anbindung korrekt installiert wird. Weitere Verbesserungen beziehen sich auf Probleme beim Upgrade auf Windows 11 und auf Zugriffsprobleme, die in Azure Virtual Desktop auftraten.
Gemeinsame Verbesserungen und potenzielle Probleme
Für beide Systeme, Windows 10 und 11, gibt es übergreifende Korrekturen, zum Beispiel das Erkennen von Eingaben durch Bluetooth- und Xbox-360-Controller in Webview2-Apps. Änderungen bei den Telefonnummern für Aktivierungs-Hotlines werden nun auch korrekt angezeigt. Wer die Option “Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind” aktiviert hat, könnte bereits mit den neuesten Update-Vorschauen ausgestattet worden sein. Allerdings gab es im September Berichte über negative Auswirkungen wie Reboot-Schleifen oder Blue- und Green-Screens, die durch die Vorschauen ausgelöst wurden.
Durch diese aktuellen Update-Vorschauen zeigt sich einmal mehr, wie Microsoft kontinuierlich daran arbeitet, die Funktionalität und Sicherheit seiner Betriebssysteme zu verbessern, während gleichzeitig neuen Anforderungen der Nutzer Rechnung getragen wird.
Das Projekt “QCMobility | Schienenverkehr” der DLR-Quantencomputing-Initiative untersucht, wie Quantencomputer helfen können, Planungsprobleme im Bahnverkehr effizienter zu lösen. Ziel ist es, Störungen besser zu managen, Verspätungen zu reduzieren und stabilere Fahrpläne zu entwickeln. Erstmals werden quantenbasierte Algorithmen systematisch in realen Situationen angewandt, um kurzfristige Umplanungen bei Streckensperrungen oder langfristige Trassen- und Fahrplanoptimierungen zu unterstützen.
Über ein Jahr nach der Entdeckung der Hintertür in XZ-Utils gibt es immer noch Sicherheitsbedenken. Kompromittierte Versionen sind weiterhin über öffentliche Docker-Images zugänglich. Neue Untersuchungen zeigen, dass die Schwachstelle in über 35 Docker-Images fortbesteht, darunter viele Debian-Varianten. Sicherheitsexperten betonen die Bedeutung der kontinuierlichen Kontrolle älterer Basis-Images, um die Lieferkette zu schützen. Es wird empfohlen, kompromittierte Images rigoroser zu entfernen und Sicherheitsmaßnahmen wie automatisierte Erkennungsmethoden und Signaturprüfungen zu implementieren.
Eine jüngste Untersuchung von Malwarebytes hat aufschlussreiche Unterschiede im Sicherheitsverhalten von iPhone- und Android-Nutzern offenbart. Während viele Android-Nutzer auf Schutzmaßnahmen wie Sicherheitssoftware und individuelle Passwörter setzen, verlassen sich zahlreiche iPhone-Besitzer hauptsächlich auf die in ihre Geräte integrierten Sicherheitsfunktionen, was nicht immer ohne Folgen bleibt. In der Studie gaben 53 Prozent der iPhone-Nutzer an, bereits Opfer von Onlinebetrug geworden zu sein, während dies bei Android-Nutzern 48 Prozent waren. Von den 1300 weltweit von Malwarebytes befragten Personen nutzen lediglich 21 Prozent der iPhone-Nutzer eine Sicherheits-App, bei Android-Nutzern sind es immerhin 29 Prozent. Auch bei der Verwendung individueller Passwörter liegen Android-Nutzer mit 41 Prozent vor den iPhone-Nutzern, von denen nur 35 Prozent individuelle Passwörter verwenden.
Perplexity hat mit “Comet” einen einzigartigen Webbrowser entwickelt, der auf KI-gestützte Suchprozesse spezialisiert ist. Comet agiert als automatisierter Rechercheassistent für große Sprachmodelle und ermöglicht es KI-Modellen, effizient im Internet zu suchen und fundierte Antworten zu generieren. Der Browser navigiert selbstständig auf relevanten Internetseiten und extrahiert notwendige Informationen. Aktuell ist Comet nur für Abonnenten der Perplexity Max-Stufe verfügbar, soll jedoch im Sommer auch für die Warteliste zugänglich sein.
Google hat ein Projekt namens “OSS Rebuild” gestartet, um die Sicherheit von Open-Source-Software zu verbessern. Es ermöglicht die reproduzierbare Erstellung von Softwarepaketen, um Transparenz zu erhöhen und Angriffe auf Abhängigkeiten zu erschweren. Besonders fokussiert es sich auf Pakete aus PyPI, npm und Crates.io. Das Tool prüft, ob Software-Artefakte ihrer Quellcode-Historie entsprechen, was unerwünschte Veränderungen wie Backdoors aufdeckt. Gleichzeitig verspricht es eine Entlastung für Maintainer, indem es die Notwendigkeit komplexer Sicherheits-Pipelines reduziert. OSS Rebuild ist über eine Kommandozeilen-Toolschnittstelle zugänglich.
Im Beitrag “Ransomware 2025 – Warum Familienunternehmen im Visier stehen” analysiert Der Windows Papst, weshalb gerade mittelständische und familiengeführte Betriebe zunehmend zur Zielscheibe von Cyberangriffen werden. Der Artikel beleuchtet aktuelle Entwicklungen, Angriffsmuster und gibt Tipps zur Abwehr. Besonders relevant für Unternehmen mit sensiblen Daten und begrenzten IT-Ressourcen. 👉 Zum Originalartikel auf der-windows-papst.de Ransomware 2025: […]
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