Überblick: Cisco behebt zahlreiche Schwachstellen in Firewall-Produkten
Cisco hat mehrere kritische Sicherheitslücken in seinen Firewall-Lösungen geschlossen. Insgesamt veröffentlichte der Hersteller 25 Security Advisories, die sich auf 48 Schwachstellen in den Plattformen Secure Firewall Adaptive Security Appliance (ASA), Secure Firewall Threat Defense (FTD) sowie im zentralen Managementsystem Secure Firewall Management Center (FMC) beziehen. Zwei der Lücken erreichen dabei die höchste Gefährdungsstufe mit einem CVSS-Score von 10.
Die kritischsten Lücken: Secure Firewall Management Center im Fokus
Besonders schwerwiegend sind zwei Schwachstellen im Cisco Secure Firewall Management Center, über das Administratoren Sicherheitsrichtlinien verwalten und Firewalls zentral steuern.
Die erste Lücke (CVE-2026-20079) ermöglicht es Angreifern, die Authentifizierung zu umgehen. Über speziell präparierte HTTP-Anfragen könnten sie Befehle auf dem System ausführen und sich Root-Rechte verschaffen.
Die zweite Schwachstelle (CVE-2026-20131) erlaubt Remote Code Execution über die webbasierte Verwaltungsoberfläche. Ursache ist eine unsichere Deserialisierung eines Java-Objekts. Auch hier besteht das Risiko, dass Angreifer eigenen Code ausführen und dadurch erhöhte Rechte erlangen.
Weitere Updates und klare Empfehlung zum Patchen
Zusätzlich zu den beiden kritischen Problemen hat Cisco 15 weitere hochkritische Schwachstellen sowie 31 Sicherheitslücken mittlerer Schwere behoben. Workarounds stellt der Hersteller nicht zur Verfügung. Betroffene Organisationen sollten die von Cisco bereitgestellten Softwareupdates daher zeitnah einspielen.
Weiterführende Details und die vollständige Übersicht stellt Cisco in seinen Security Advisories bereit.
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